Am Sonntag, den 9. November 2025, besuchte Apostel Martin Schnaufer die Gemeinde Konstanz. Eingeladen waren die Gemeinden Gailingen, Radolfzell, Singen, Stockach und Engen.
In seiner Predigt griff Apostel Schnaufer das Bibelwort aus dem Markus Evangelium 2, 22 auf:
„Und niemand füllt neuen Wein in alte Schläuche; sonst zerreißt der Wein die Schläuche, und der Wein ist verloren und die Schläuche auch; sondern man füllt neuen Wein in neue Schläuche“.
Er machte deutlich, dass Jesus Christus in seinem Wirken Traditionen bewusst brach, um das Evangelium unvoreingenommen zu verkünden. Die Einladung des Apostels an die Gemeinde lautete: Nicht an alten Denkweisen oder Formen festhalten, sondern das Evangelium offen aufnehmen und bereit zur Erneuerung sein.
In diesem Gottesdienst empfing das jüngste Gemeindemitglied durch Apostel Schnaufer das Sakrament der Heiligen Versiegelung. Ein großer Chor und das Orchester umrahmten den Gottesdienst musikalisch auf eindrucksvolle Weise.
Einen besonderen Höhepunkt bildete die Ruhesetzung von Hirte Wolfgang Friedrich, der über 30 Jahre als Vorsteher der Gemeinde Konstanz diente. Zur Freude der Geschwister wurde er von Apostel Schnaufer in diesem Gottesdienst noch zu einem letzten Predigtbeitrag aufgerufen. Insgesamt diente Hirte Friedrich 47 Jahre als Amtsträger in der Neuapostolischen Kirche. Der Apostel dankte ihm für sein Wirken, besonders in der Gemeinde, und bewunderte, wie Hirte Friedrich trotz seiner beruflichen Tätigkeit, auf Grund der er des Öfteren nicht in der Gemeinde sein konnte, den Geschwistern vorangegangen war. Die Kinder der Gemeinde brachten Hirte Friedrich am Ende des Gottesdienstes in einem eigenen Lied ihren Dank zum Ausdruck.
Als neuer Vorsteher für die Gemeinde Konstanz wurde Priester Michael Rauser beauftragt. Der Apostel dankte ihm für das "Ja" zu dieser verantwortungsvollen Aufgabe und wünschte ihm Gottes Segen und reiches Gotterleben. Nach dem Gottesdienst waren alle Geschwister zu einem Stehempfang eingeladen.
Wir danken Gott für diesen segensreichen Tag und blicken mit Dankbarkeit auf die geleistete Arbeit von Wolfgang Friedrich, sowie mit Zuversicht auf die kommende Wegstrecke unter der Leitung von Michael Rauser.