Am Donnerstag, den 25. Juli diente besuchte unser Apostel Martin Schnaufer die Gemeinde Meersburg. Die Geschwister dürften zusammen mit den Gemeinden Salem, Stockach, Meßkirch und Pfullendorf diesen besonderen Gottesdienst feiern, zu dem auch alle Gemeindevorsteher des Bezirks Tuttlingen eingeladen waren.
Unser Apostel legte dem Gottesdienst das Wort aus Jakobus 1, Vers 17 zu Grunde: "Alles, was Gott uns gibt, ist gut und vollkommen. Er, der Vater des Lichts, ändert sich nicht; niemals wechseln bei ihm Licht und Finsternis:"
Zunächst ging der Apostel auf das eingangs gesungene Lied des gemischten Chores ein (Text nach Versen aus dem Psalm 71): "Herr, mein Gott, ich traue auf dich, mein Gott, den Hort meines Heils". Unser Herr sei die Zuflucht in allem Erleben, so der Apostel, sei es Erfolg, Misserfolg, Freude oder Leid. Auch wenn man nicht alles versteht, bleiben wir bei ihm, denn wir wollen es einmal verstehen, wir dürfen glauben, dass Gott immer in Liebe an uns handelt.
Auf das zu Grunde gelegte Textwort eingehend erklärte unser Apostel, dass es immer wieder Situationen gebe, bei denen man glaubenstechnisch an seine Grenzen stößt. Aber wenn man denkt, es geht nicht weiter, ist das eine Chance sich selbst besser kennen zu lernen. Man kann auch nicht ohne jede Prüfung Abitur machen, man braucht die Selbstreflexion, um zu wissen wo man steht. Schauen wir immer auf Gott, in dem Vorsatz "ich will werden wie Christus". Geben wir uns seiner Gnade hin in dem festen Willen etwas zu ändern.
Der Gottesdienst wurde musikalisch vom gemischten Chor mit SängerInnen aus den eingeladenen Gemeinden umrahmt.