Am 06.11.2024 fand in Pfullendorf ein besonderer Gottesdienst mit Apostel Schnaufer statt. Nahezu jeder Sitzplatz war belegt, was zugegebenermaßen Seltenheitswert hat. Der Grund hierfür war, dass auch die Gemeinden Meßkirch, Meersburg und Salem zu diesem Gottesdienst eingeladen waren. Außergewöhnlich war dieser Gottesdienst zudem, weil unser extra aus Pforzheim angereister Apostel Martin Schnaufer an diesem Abend fünf Kleinkindern aus der Gemeinde Pfullendorf und einer Glaubensschwester aus der Gemeinde Salem das Sakrament der heiligen Versiegelung spendete.
Ein kurzfristig zusammengestellter Männerchor, welcher durch mehrere Gemeindevorsteher aus dem Bezirk unterstützt wurde, stimmte die Glaubensgeschwister auf den Gottesdienst mit einem Liedvortag ein, in dem es heißt "... werde stille, werde stille, werde stille meine Seele".
Als Grundlage für den Gottesdienst verwendete Apostel Schnaufer das Bibelwort aus Johannes 5, 24, wo es heißt :
„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.“
In seiner Predigt ging der Apostel darauf ein, dass sich in der Begegnung mit dem Herrn etwas sehr Bedeutendes ereignen könne, nämlich der Empfang des ewigen Lebens, ohne in das Endgericht kommen zu müssen. Des Weiteren sei es entscheidend, wie man das Wort Gottes aufnehme. Wenn das Wort auf guten Boden falle, werde es Frucht bringen. Der Apostel nannte hierzu einen „Dreierschritt“. Zunächst einmal das Wort Gottes zu hören, dann an das Wort zu glauben und letztlich an dem Wort Gottes zu bleiben.
Nach der Sündenvergebung spendete der Apostel fünf Kleinkindern und einer Glaubensschwester die Gabe des Heiligen Geistes. Die fünf Kinder konnten jedoch ihre Haltung für diese Handlung zu dieser recht späten Stunde am Abend nicht für sich behalten und gaben den ein oder anderen deutlich hörbaren Kommentar dazu ab. Dies störte jedoch in keinem Maße und tat der heiligen Handlung keinen Abbruch - ganz im Gegenteil: Es war eine große Freude in der Gemeinde spürbar.