Unser Apostel Schnaufer besuchte die Gemeinden Meersburg und Salem am Donnerstagabend, 26.06.2025, und hielt einen gemeinsamen Gottesdienst in Meersburg. Ebenfalls waren alle Vorsteher des Bezirks mit ihren Frauen, sowie die dienstfreien AmtsträgerInnen zu diesem Gottesdienst eingeladen.
Dem Gottesdienst legte der Apostel das Bibelwort aus Apostelgeschichte 10, 34+35 zu Grunde: "Petrus aber tat seinen Mund auf und sprach: Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht; sondern in jedem Volk, wer ihn fürchtet und Recht tut, der ist ihm angenehm".
Gottesfürchtig zu sein bedeutet, die innere Haltung zu haben, dass Gott alles richtig macht, erklärte der Apostel. Wir dürften darauf vertrauen, dass Gott sich jedem einzelnen zuwendet, er liebt jeden Menschen - ganz gleich, wie dessen innere Haltung ist. Aber schlussendlich entscheidet der Mensch darüber, ob es zu einer Begegnung mit Gott kommt oder nicht.
Oft sind wir in Momenten, in denen wir denken: "Das kann doch nicht sein, die Welt ist ungerecht". Es ist aber nicht möglich, Gott immer in seinem Handeln zu verstehen. Solange wir auf dieser Erde sind, hat unser Verstand Grenzen. Lasst uns daher auf den Herrn vertrauen und auf das, was er tut.
Wie wollen wir Recht tun?
Recht tun bedeutet, so zu handeln, dass es dem Herrn gefällt. Wir können für andere da sein - nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten. Wir können dem Hungernden helfen, die Kranken besuchen, die Menschen so lieben, wie sie sind. Wir können zwar nicht so vollkommen sein, wie Jesus es war, aber wir können so lieben und so für andere da sein, wie er es getan hat.
Der Gottesdienst wurde von den Sängerinnen und Sängern des gemischten Chores musikalisch umrahmt.