Am Mittwoch, dem 10. Juni 2026, fand am Abend in der Gemeinde Pfullendorf ein Gottesdienst statt, den Apostel Martin Schnaufer durchführte.
Dem Gottesdienst, zu dem auch die Gemeinde Meßkirch, sowie alle Vorsteher des Kirchenbezirks und dienstfreie Amtsträger eingeladen waren, legte der Apostel die Worte aus Epheser 3,20–21 zugrunde:
„Dem aber, der überschwänglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus durch alle Geschlechter von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“
Auf das Textwort bezogen erarbeitete der Apostel in seiner Predigt folgende Kernpunkte: Ausgehend von der Geschichte von den fünf Blinden und dem Elefanten wurde deutlich gemacht, dass kein Mensch Gottes Wesen und Größe vollständig erfassen kann. Gottes
Macht und Möglichkeiten übersteigen alles menschliche Verstehen. Anhand biblischer Beispiele – wie Josef, Petrus, Paulus und der Bekehrung des Saulus – wurde gezeigt, dass Gott Großes an Menschen wirken kann, die ihm vertrauen, seinem Wort folgen, dem Bösen widerstehen und ihren Nächsten lieben.
Der Apostel betonte, dass auch heute Gottes Wirken erfahrbar wird, wenn wir dem Heiligen Geist Raum geben, unser Leben zu verändern. Christus schenkt weit mehr, als wir erbitten oder uns vorstellen können. Dieses göttliche Leben, das in der Wiedergeburt aus Wasser und Geist begonnen hat, wird bei seiner Wiederkunft in seiner ganzen Fülle offenbar werden. Dann werden die Gläubigen die Herrlichkeit Gottes schauen, von allem Bösen befreit sein und in vollkommener Gemeinschaft mit Gott und untereinander leben.
In diesem Gottesdienst wurde Priester Wolfgang Kaupp, welcher der Gemeinde Pfullendorf die vergangenen 21 Jahre als Vorsteher diente, altershalber in den Ruhestand versetzt. Priester Bernd Bierhoff, der bereits der Gemeinde Meßkirch als Vorsteher dient, wurde beauftragt, künftig zusätzlich die Gemeinde Pfullendorf als Vorsteher zu betreuen.
Am Ende des Gottesdienstes spendete der Apostel den Geschwistern Gudrun und Wolfgang Kaupp den Segen zur Rubinhochzeit - sehr zur Überraschung der anwesenden Geschwister, die von diesem Jubiläum der Geschwiste Kaupp und dem damit verbundenen Segenswunsch nichts gewusst hatten. Freudig beglückwünschten alle nach dem Gottesdienst das Rubinhochzeitspaar und wünschten dem neuen Vorsteher reichen Segen für seine zusätzlichen Aufgaben,
Dank der Unterstützung von Sängerinnen und Sängern anderer Gemeinden gestaltete ein großer Chor den Gottesdienst mit. Nicht zuletzt durch die hervorragende Akkustik des Kirche, war es ein Genuss, den berührenden Vorträgen des Chores lauschen zu dürfen.