Auch in diesem Jahr gestaltete die Gemeinde Konstanz den ökumenischen Pfingstmontag-Gottesdienst am 25.Mai 2026 mit.
Als Liturgen dienten Diakon Wagner von der katholischen Kirche, Dekan Nemes von der rumänisch orthodoxen Gemeinde, Pfarrerin von Roeder von der evangelischen Kirche und Pr.i.R. Pillekat von der neuapostolischen Kirche.
Diakon Wagner übernahm die Begrüßung und liturgische Eröffnung des Gottesdienstes. Priester Pillekat übermittelte ein Grußwort zum Pfingstfest mit der Überschrift: „Einführung in den Pfingstgedanken“ und führte u.a. aus, dass beim ersten Pfingstfest ein Wunder sichtbar wurde. Der Heilige Geist wurde sichtbar, hörbar und fühlbar und den versammelten Gläubigen vermittelt. Durch den Geist war die völlige Verständigung der Menschen mit Gott möglich. Der Heilige Geist ist die kommunikative Verbindung zwischen Menschen und Gott oder Gott und den Menschen.
Diakon Wagner rezitierte den Psalm 104, die Verse 24 bis 35 im Dialog mit der Gemeinde. Pr.i.R. Pillekat las dann das Pfingstgeschehen aus der Apostelgeschichte 2, Verse 1 bis 13 vor und übernahm auch das Dank- u. Fürbittgebet mit der Überleitung zum gemeinsamen Vater Unser. Die Litanei und Doxologie führte Dekan Nemes von der rumänisch orthodoxen Gemeinde mit Unterstützung des gemischten Chores der Gemeinde durch.
Pfarrerin von Roeder führte in der Predigt u.a. aus: Wir alle haben eine individuelle Prägung. Und da sind wir verwurzelt in unseren christlichen Konfessionen. Heute ganz präsent als neuapostolische, rumänisch orthodoxe, katholische und evangelische Geschwister. Es braucht uns alle. Wir feiern Pfingsten, nicht, dass wir unverbunden nebeneinanderstehen, sondern verbunden sind - im Gespräch, in der Musik, im Gebet, mit den uns geschenkten Gaben und Talenten.
Von der Gemeinde wurde gemeinsam das Glaubensbekenntnis (Nicäa) gesprochen und mit dem aaronitischen und trinitarischem Segen der Gottesdienst beendet.